Rehkeule Rezept

Rezept Rehkeule mit Rosenkohl und Klöße

Heute steht Rehkeule auf dem Programm. Mein Vater ist seit mitte der 70er Jahre Jäger. Somit war uns oft der Genuß von Wild möglich und wir haben es geliebt. Die Zubereitung übernahm meine Mutter und sie war eine Meisterin.

Es kam vor, dass ein Stück Wild auch mal etwas älter war. Dann wurde das Fleisch über Nacht in Zwiebel, Öl und Buttermilch eingelegt um es mürbe zu machen. Aber es gab dem Fleisch auch einen besonderen Geschmack.

Vor 3 Wochen kaufte mein Vater ein kleineres Reh zurück ca. 16 kg und wir haben alles schön zerlegt, portioniert und vakuumiert. So kann es tiefgekühlt eine längere Zeit aufbewahrt werden.

Also heute gab es Rehkeule und ich möchte Euch das Rezept vorstellen:

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Los geht’s…

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Zur Vorbereitung: Ihr braucht einige Zutaten und Gewürze

Rehkeule am Knochen ca. 2,5 kg

2 Lorbeerblätter
5 Knoblauchzehen
5 Pimentkörner
6 Wacholderbeeren
2 größere Zwiebeln
1 Bund Suppengrün
Bautz’ner Senf
Paprika edelsüß
Salz
Pfeffer
Thymian
Rosmarin
Tomatenmark
1/2 Flasche halbtrockenen Rotwein
1 Glas Wildfond
500 ml Gemüsebrühe zum evtl. nachgießen

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Die Rehkeule schön rundherum mit Salz, Pfeffer, Paprika, Rosmarin, Thymian würzen und mit Bautz’ner Senf einreiben.

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Butterschmalz in den Bräter geben und heiß werden lassen.

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Rehleule von allen Seiten schön anbraten.

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Das Fleisch dann aus dem Bräter nehmen und auf einen Teller legen. Die Unterkeule paßte nicht ganz in den Bräter, aber das wird noch passend gemacht.

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Das Suppengrün wie auf obigen Bild in grobe Würfel schneiden.

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Gewürfeltes Suppengrün in den Bräter geben und schön anrösten. Aufpassen und wenden, damit am Boden nichts anbrät.

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Einen gehäuften Eßlöffel Tomatenmark dazu geben und unter rühren kurz anrösten.

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Mit einer 1/2 Flasche halbtrockenen Rotwein ablöschen.

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1 Glas Wildfond zugießen. Wir haben eigentlich auch immer Knochen um Wildfond selber zu machen. Aber das hat man ja nicht überall. Da geht auch ein gekauftes Glas.

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Keule wieder rein in den Bräter. Deckel drauf und fertig.

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So nun mindestens 2 Stunden auf kleiner Flamme schmoren lassen. Immer mal in den Bräter schauen, wegen der Flüssigkeit. Sollte zuviel verkocht sein, kann man etwas Gemüsebrühe wieder aufgießen.

Nach 2 Stunden sollte das Fleisch gut sein und so aussehen.

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Durch die Zwiebeln und das zerkochte Suppengrün sollte die Soße schon schön gebunden sein. Wem es trotzdem noch zu dünn ist, kann mit etwas verquirltem Mehl in Wasser das ganze binden.

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Klöße und Rosenkohl ansetzen und wer mag kann in etwas zerlassener Butter noch Semmelbrösel anrösten.

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Keule nun aus dem Topf auf ein großes Brett oder Teller legen und zerlegen.

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Aber Hallo—-Es kann serviert werden….. Guten Appetit!

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