Meine Oma Irmgard war Vertriebene im Krieg und lebte eine Zeit lang in Schlesien (Lauban). So wie ihre legendäre Kartoffelsuppe, war auch das Kaninchen-Rezept etwas besonderes für uns.
Diese Variante hat sicher schlesische Einflüsse. Der Kaninchenbraten wurde in der Backröhre von Omas Kochmaschine geschmort.
Ihr benötigt:
- 1 Kaninchen oder Kaninchen-Teile
- Butterschmalz oder Öl
- Mehl zum binden
- Buttermilch
- saure Sahne
- Salz
- Pfeffer
- Majoran
- Suppengrün
- Senf
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

Suppengrün klein schneiden. Kaninchenteile salzen und pfeffern. 3 bis 4 Lorbeerblätter und 5 Pimentkörner dazu geben.
Den Bräter in den Ofen schieben und für 30 bis 45 Min. bei großer Hitze braten. Dann den Ofen runterstellen auf 140 Grad.

500 ml Buttermilch und 500 ml Brühe aufgießen, 1 Handfläche voll Majoran in die Brühe geben und ca. 2 Stunden schmoren lassen. Hin und wieder die Teile wenden.

Nach 2 Stunden, die Kaninchenteile aus dem Bräter nehmen.

Nun die Brühe durch ein Sieb in einen einen Topf abgießen. den becher saure Sahne mit etwas Wasser und 1 EL Mehl verrühren.

Das saure Sahne Mehl Gemisch an die Soße geben, gut verrühren und 3 Min. köcheln lassen. Nun nochmal abschmecken.
Nun die Klöße machen:






Rosenkohl kochen, dann abgießen. Etwas Butter und Muskat für den Geschmack.

Zum warm halten, das Kaninchen mit der Soße in einen Topf mit Deckel geben, bis zum servieren.

Und nun guten Appetit!
